Carports bieten vor allem für Mieter eine gute Möglichkeit, ein Auto unterzustellen. Wer als Familie auf zwei Autos angewiesen ist, oder keine Gelegenheit hat, eine Garage anzumieten, kann auf die praktischen Carports zurückgreifen, um das Fahrzeug wenigstens vor Schnee, starker Sonneneinstrahlung oder Hagel zu schützen. Lästiges Befreien von Eis und Schnee, aber auch eine Beschädigung von Armaturenbrett und Sitzen durch pralle Sonne lassen sich durch die Carports, die man auch im Internet bestellen kann, vermeiden.
Wenn man sich als Mieter so eine Unterstellmöglichkeit schafft, wird man sich die Frage stellen, was man mit dem Carport machen kann, wenn man umziehen möchte. Sei es, dass man einen Hausbau plant, oder einfach nicht sicher ist, ob man über lange Jahre in der gemieteten Wohnung bleibt, muss man sich bereits vor dem Kauf seine Gedanken über dieses Thema machen.
In den meisten Fällen muss man den Wunsch nach der Errichtung eines Carports ohnehin mit seinem Vermieter klären. Ob dieser sich an den Kosten beteiligt, und die Konstruktion aus Holz dann nach dem Auszug stehen bleiben kann, oder ob der Vermieter sich nicht beteiligt, was bedeuten würde, dass man nach dem Auszug auch den Carport wieder entfernen muss, gilt es, abzusprechen. Auf den Zufall, dass sich Nachmieter finden, die die Carports übernehmen und auch einen Teil der Anschaffungskosten zahlen, sollte man sich nicht verlassen; eher sollte man damit rechnen, den Stellplatz wieder in den ursprünglichen Zustand bringen zu müssen, und die Konstruktion folglich wieder abbauen zu müssen.
Sollen Carports nicht auf Dauer stehen, wäre es also ungeschickt, eine Konstruktion zu wählen, die nur durch viel Aufwand wieder entfernt werden kann – wie etwa betonierte Fundamente. In solchen Fällen sollte man Modelle wählen, deren Halterungen lediglich auf dem Boden aufgeschraubt werden.
